So arbeiten wir

Das Beratungszentrum


Gruppenraum

Das Beratungszentrum bei Ess-Störungen DICK & DÜNN e.V. wurde 1984 geplant und 1985 gegründet.

Wir sind ein gemeinnütziger, eingetragener Verein, der von der Senatsverwaltung für Gesundheit Berlin, vertreten durch den Deutschen Paritätischen Wohlfahrtsverband, Landesverband Berlin, finanziell unterstützt wird.

In der Beratungsstelle arbeitet ein Team von vier langjährig im Essstörungsbereich erfahrenen Fachkräften: Psychologinnen, Sozialarbeiterinnen und eine Verwaltungsfachkraft.

Das Team wird von Gruppenmoderatorinnen bei der Betreuung der Selbsthilfegruppen und Übungsleiterin in der Präventionsarbeit ergänzt und von ehrenamtlichen Mitarbeiterinnen und regelmäßig auch von Praktikantinnen unterstützt.

 

Gefördert durch:                                               



Mitglied im:



Wir arbeiten nicht mit Diäten

Bild "Die fressenden Engel"

Bild "Die fressenden Engel"

Essstörungen sind selten Ernährungsstörungen oder nur schlechte Angewohnheiten: Hinter den Krankheitsbildern der Esssucht, Bulimie und Magersucht stehen in den meisten Fällen ein emotionaler Mangelzustand, eine fehlgeleitete innerpsychische Konfliktverarbeitung oder ein unbewusster Versuch, ein psychisches Trauma zu bewältigen.

Essstörungen sind psychosomatische Erkrankungen mit Suchtcharakter, wobei sich die Sucht vor allem als ständige, gedankliche Beschäftigung mit Essen, Nicht-Essen, Gewichtsabnahme, Körperschema und dem unwiderstehlichen Drang nach Nahrung oder gewichtsreduzierenden Maßnahmen äußert.

 

 

Wir informieren!


Beratungszimmer

Gut informierte Betroffene können auch gute Entscheidungen treffen. Verschiedene, regelmäßige Informationsveranstaltungen werden von uns für Betroffene, Angehörige und Interessierte durchgeführt.

Aktuelles Informationsmaterial u.a. zu Ursachen, Erscheinungsformen und Hintergründen von Essstörungen und Adressen von spezialisierten Einrichtungen (stationär, teilstationär und ambulant) für Essgestörte finden Sie auf unseren Service-Seiten.

 

 

 

 

Wir arbeiten niederschwellig und ohne lange Wartezeiten

"Niederschwellig" bedeutet: Wir machen es den Betroffenen so einfach wie möglich, zu uns Kontakt aufzunehmen, um so schnell wie möglich eine Erstberatung zu erhalten. Dabei lassen wir uns immer wieder etwas Neues einfallen, z.B. für Jugendliche gibt es eine Beratungsmöglichkeit über "Signal"-Messenger.

Menschen mit Behinderungen, aus entfernteren Bezirken oder mit kleinen Kindern oder Menschen, denen es aufgrund von Angsttörungen nicht möglich ist, öffentliche Verkehrsmittel zu benutzen, profitieren sehr von unserer Online-Beratung.

"Zeitnah" bedeutet: jede Woche gibt es offene, kostenlose Beratungsrunden für Betroffene, die man einfach ohne Anmeldung kostenlos wahrnehmen kann. Auch bei Einzelgesprächen gibt es in der Regel innerhalb von 14 Tagen einen Termin.

Wir beraten neutral!

Bild Beratungsraum

Beratungsraum

Betroffene und Angehörige in Einzel- oder Gruppengesprächen. Wir arbeiten dabei nicht-direktiv, psychoedukativ, systemisch-, ressourcen- und tiefenpsychologisch orientiert.

Dabei ist uns der Punkt "Neutralität" besonders wichtig. Das bedeutet nämlich, dass wir als gemeinnütziger Träger unabhängig von wirtschaftlichen Interessen anderer beraten.

Wir bieten Betroffenen und Angehörigen Entlastung, Hilfe in Alltagssituationen und aktuelle sowie spezifische Informationen für ihre Entscheidungsfindung bezüglich einer professionellen Behandlung.

In der offenen Beratungsrunde werden Betroffene kostenlos und auf Wunsch auch anonym beraten. Einzelberatungen sind zuzahlungspflichtig und müssen individuell vereinbart werden.

Beratungen werden auch für Eltern, Angehörige, Freunde und Fachkolleginnen angeboten.

Wir betreuen!

Bild Collage der Langzeitgruppe

Collage der Langzeitgruppe

Solidarität und Unterstützung finden Betroffene und Angehörige in unseren angeleiteten Gruppen. Voraussetzung für die Teilnahme an einer solchen Gruppe ist eine Beratung.

Die Teilnahme an einer angeleiteten Gruppe kann motivierend für die Aufnahme einer Behandlung sein, eine bestehende Behandlung sehr gut ergänzen oder der Nachsorge dienen.

Die Gruppe ist u.a. ein Übungsfeld für neue Verhaltens- und Handlungsweisen. Sie macht Mut und bietet einen geschützten Raum, sich mit der Essstörung konstruktiv auseinander zu setzen. Wir haben verschiedene Gruppenangebote, um den speziellen Bedürfnissen der Betroffenen entgegenzukommen.

So gibt es mehrere Gruppen für Frauen von 18-26 Jahren, mehrere Gruppe für Frauen ab 26 Jahren, eine gemischte Frauen/Männergruppe, zwei Elterngruppen und einige Zusatzangebote, wie Yoga für Frauen mit Essstörungen. Die Gruppenanleitung wird fortlaufend angeboten.

 

Wir bilden fort!

Bild Büro

Büro

KollegInnen sind willkommen! Für KollegInnen aus dem psychosozialen, medizinischen, pädagogischen und Ernährungs-Bereich bieten wir verschiedene Fortbildungsmöglichkeiten an, z.B. zu den Themen Prävention, Elternarbeit oder Arbeit mit Gruppen. Die Fortbildungen werden auf die individuellen Bedürfnisse der KollegInnen konzipiert. Preise und Termine unter Fortbildungen.

 

 

Wir sind in der Prävention tätig!

Wehret den Anfängen! Gegen einen Kostenbeitrag werden unsere Unterrichtseinheiten sowie Workshops an Schulen und Jugendzentren auf Anfrage von uns durchgeführt.

Aufklärung über und Sensibilisierung für die Hintergründe, Auslöser und Folgen gestörten Essverhaltens sind uns ein großes Anliegen. In Vorträgen, Workshops oder Kontakten mit Medien setzen wir uns dafür ein, dass psychogene Essstörungen thematisiert und ernst genommen werden. Auch im Rahmen unserer monatlichen Schülerinneninformation werden Jugendliche in unserem Hause mit dem Thema vertraut gemacht.

Wir sind vernetzt!

Kontakte zu Kliniken, niedergelassenen PsychotherapeutInnen, MedizinerInnen, Ernährungsfachkräften, Schulen, Krankenkassen, Selbsthilfekontaktstellen und Behörden sind für uns eine Selbstverständlichkeit und werden aktiv gepflegt. Das gilt auch für die Teilnahme an Gremien und Ausschüssen. Wir sind Mitglied im Deutschen Paritätischen Wohlfahrtsverband, im Bundesfachverband Ess-Störungen und in der Deutschen Adipositas Gesellschaft.

Wir positionieren uns!

Wir sehen es auch als unsere Aufgabe, Betroffene und Angehörige zu vertreten und uns für deren Belange einzusetzen. Dabei kann es sich um Stellungnahmen zu schwierigen Versorgungssituationen, aber auch um diskriminierende Werbung handeln.

Wir legen Wert auf Qualität

Für uns sind Intervision, Supervision und die Teilnahme an Fortbildungen selbstverständlich. Seit 1999 sind wir Mitglied in der Qualitätsgemeinschaft Familie, Frauen und Mädchen des Deutschen Paritätischen Wohlfahrtsverbandes. 2007 erhielten wir das Paritätische Qualitätssiegel.